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Thema: Hilfe bei scheiternder Rosaceatherapie

  1. #1
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    Standard Hilfe bei scheiternder Rosaceatherapie

    Sehr geehrte Frau Dr. Hadshiew,

    ich leide schon seit längerem an Hautproblemen: 2012 ist bei mir erstmals am Kinn ein Ekzem mit schweren Pusteln entstanden, das nach einer Behandlung mit Kortison massiv entzündete. Daraufhin wurde von einem Hautarzt periorale Dermatitis diagnostiziert und ich bekam Tetrazyklin (oral) über etwa einen Monat - die Stelle heilte ab. In den Folgejahren gab es nur vereinzelte Pustel, die mit einer Salbe des Hautarztes immer abheilten (ich vermute zinkhaltig).

    Seit letztem Jahr sind die Probleme allerdings plötzlich wieder ausgebrochen und werden seitdem stetig schlimmer: Zunächst entwickelte sich zusätzlich zu einer Blepharitis ein Gerstenkorn in Kirschkerngröße, das operativ entfernt werden musste. Allerdings kam es wieder und dazu rote Pustel in der der rechten Gesichtshälfte (Nasolabialfalte). Zusätzlich fühlte sich meine Haut oft heiß an und began zu brennen. Meine Hautärztin stellte diesmal die Diagnose Rosacea. Sie verordnete Rosiced fürs Gesicht, was keine Wirkung zeigte. Aufgrund der konstanen Augenbeteiligung wurde ich dann für einen Monat mit Minozyklin behandelt. Während der Behandlung trat eine deutliche Besserung ein. Da das Gerstenkorn allerdings nicht komplett verschwand und nach dem Absetzen plötzlich meine Stirn oberhalb der Nase und an den Schläfen überall Talgunterlagerungen entwickelte, bekam ich erneut Minozyklin (100 Tabletten) verordnet, die ich von September bis Mitte Januar einnahm. Wieder heilte hier zunächst alles ab, die Haut war während der Behandlung in einem guten Zustand.

    Leider kamen auch nach dieser längeren Behandlung alle Beschwerden - bis auf die Augenbeteiligung - verschlimmert zurück: Die gesamte Stirn weist seit Februar 2019 Talgunterlagerungen auf. Im Winter began die Haut sich zu Schuppen, was mit Ketoconazol-Shampoo behandelt wurde. Mit einer kurzzeitigen Schwangerschaft/Fehlgeburt entwickelten sich auf der linken Wange 2 rote Knötchen, die seitdem nicht mehr abheilen und eine Stelle mit Pusteln an der rechten Wange. Dazu habe ich oft Phasen, in denen Wangen, Stirn, Nase und Kinn gerötet und heiß sind. Auch mein Hautbild hat sich in den letzten drei Monaten stark verändert: In der T-Zone habe ich plötzlich ölige Haut, während größere Stellen der Haut sich schuppen. Nachdem eine Behandlung mit Rosiced wieder nicht erfolgreich war, bekam ich Anfang Juni Soolantra verschrieben (soll ich lokal an betroffenen Stellen anwenden). Trotzdem ich das Gefühl habe, an einigen Stellen die Pustel damit in Schach zu halten, breiten sich insgesamt nun die Pustel immer weiter aus (auch an Stellen, an denen ich Soolantra nicht anwende): mittlerweile sind beide Wangen, das Kinn und zunehmend auch die Nase betroffen (Pustel kehren immer wieder zurück). In den letzten beiden Wochen haben sich die Pustel plötzlich auf immer größeren Stellen ausgebreitet - die auch erröten, spannen, brennen und jucken.

    Anbei Bilder (das Passwort habe ich Ihrem Admin-Team geschickt):
    https://host01.dentallupe.de/primespace/public/447/X6P703Z00046A005HJ51H12NA01F8VKQ/IMG_0148.jpg

    http://https://host01.dentallupe.de/primespace/public/447/E5R4HPG00046A005HJ51H070J01F8VKJ/IMG_0150.jpg

    https://host01.dentallupe.de/primespace/public/447/XA8023800046A005HJ51H16CG01F8VKT/IMG_0158.jpg

    https://host01.dentallupe.de/primesp...N/IMG_0161.jpg


    Trotzdem ich weiß, dass sich alles noch auf einem moderaten Niveau bewegt, bin ich psychisch sehr belastet: Zum einen weil ich wieder schwanger werden möchte und Angst vor einer weiteren Verschlimmerung habe. Zum anderen, weil kein Medikament anschlägt und sich die Situation stetig verschlechtert (und das auch schmerzvoll ist). Deshalb wende ich mich mit folgenden Fragen an Sie:

    1) Ich bin sehr unsicher, was den Einsatz von Soolantra betrifft. Kann es sein, dass die Verschlimmerung daran liegt? Gibt es zu den genannten Behandlungen überhaupt noch Alternativen? Nach jedem Medikament scheinen die Beschwerden schlimmer wieder zurückzukommen.

    2) Generell habe ich starke Bedenken Pflegeprodukte auszuprobieren, weil diese schon immer Irritationen bei mir auslösten. Aber ich weiß nicht mehr, wie ich meine Haut pflegen soll. Meine Hautärztin empfahl mir bisher nur die Reinigung mit Wasser. Da ich aber auch starke Sonnenschutzmittel anwenden muss (Sonne verschlimmert die Haut stark), genügt das nicht. Kann ich z.B. die Rosaliac-Reinigung von LaRoche oder Toleriane anwenden?
    Kann ich eine Feuchtigkeitspflege auf den schuppigen Stellen anwenden? Welche eignen sich da?
    Ich trage Sonnenschutz 50+ auf (Avene Fluid/Anthelios XL) - aber beide Sorten scheinen meine Haut zu reizen. Hinterher wird sie noch schuppiger/trockener. Gibt es hier Alternativen bei öliger/schuppig-trockener Haut?

    3) Welche Optionen gibt es für mich in der Schwangerschaft?

    Ich bin wirklich ratlos angesichts der schleichenden Hautverschlechterung seit Februar. Da ich bei meiner Hautärztin den nächsten Termin erst im Oktober habe und dann auch immer nur für 5 Minuten drankomme, würde ich mich über Ihren Rat sehr freuen.
    Herzlichen Dank
    AnK
    Geändert von AnK (03.07.2019 um 19:46 Uhr)

  2. #2
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    Standard

    Liebe Frau Dr. Hadshiew,

    da ich relativ besorgt um meinen Hautzustand bin - die schuppigen Stellen haben sich jetzt zusätzlich zu den Rosacea-Partien an Augenbrauen, Nase und um den Mund herum ausgeweitet - wollte ich nochmal nachfragen, ob vielleicht mit den Bildern etwas nicht geklappt hat. Soll ich diese hier nochmals verlinken?

    Für eine Einschätzung wäre ich Ihnen wirklich mehr als dankbar.
    Herzlich
    AnK

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