Sehr geehrte Frau Dr. Hadshiew,

ich (m, 50 Jahre) leide schon seit gut einem Jahr an Problemen mit meiner Gesichtshaut. Sie äußert sich durch trockene Stellen, Schuppungen, insbesondere morgens nach dem Aufstehen und erst recht nach dem Duschen, nicht juckende Rötungen, rote flache Punkte. Keine Pickel. Die Störungen befinden sich ausschließlich oberhalb auf den Wangenknochen oberhalb des Bartansatzes.

Vor einem Jahr schob meine Hautärztin die Beschwerden auf eine Neurodermitis, obwohl ich ansonsten zwar leichter Allergiker bin (Heuschnupfen, Hausstaubmilben), dies aber sehr gut im Griff habe. Ich bekam eine Hydrocortisonsalbe, die ich einige Zeit genommen habe und mir wurde Eucerin Atopicontrol empfohlen. Im Sommer war es bis auf leichte Rötungen besser.

Mit der kalten Jahreszeit ging es wieder los. Bei meinem letzten Hautarztbesuch im November wurde nach einem ganz kurzen Blick auf mein Gesicht und der Bemerkung, man könne ja nicht viel sehen, die Diagnose Rosazea gestellt und mir Rosiced-Salbe verschrieben. Diese habe ich nun bis etwa Mitte März genommen. Die Rötungen sind nicht verschwunden, aber auch nicht schlimmer geworden. Seit dem Absetzen ist meine Haut aber schlimmer geworden, gerade ist es besonders schlimme, siehe die angehängten Fotos. Ich reinige eigentlich nur mit Wasser und morgens und abends nehme ich dünn die Eucerin Atopicontrol Gesichtscreme gegen die Trockenheit.

Aufgrund der etwas lapidaren und widersprüchlichen Diagnose bin ich mir unsicher, ob ich wirklich an einer Rosazea leide und überlege, mir einen anderen Hautarzt zu suchen. Wie ist denn ihre erste Einschätzung?