Hallo,
vorab kurz meine Krankengeschichte: Ich leide seit 3-4 Jahren nur trockener geröteter Gesichtshaut. Anfangs unproblematisch mit einer kleinen trockenen, geröteten Stelle auf der Stirn. Im Laufe der Jahre verschlimmerte sich es – heute Stirn und Wangen großflächig. Besonders warme und stickige Besprechungszimmer bringen meine Haut zum Glühen und sind für mich (Entwicklungsleiter 51 Jahre) zunehmend eine seelische Belastung.
Gefühlt ist mein Hautzustand insbesondere im Frühjahr höchst sensibel. Spätsommer, Herbst und Winter sind die Symptome etwas schwächer. Laut Pricktest bin ich auf alles Mögliche allergisch u.a. Hausstaubmilben, Frühblüher (Hasel), Gräser etc. Die Allergie äußert sich allerdings nicht durch Heuschnupfen oder Augentränen, sondern allenfalls als Augenjucken.
Nach mehreren Hautärzten wurde Anfang März an einer Uni-Hautklinik Rosacea eythematose diagnostiziert. Seitdem nehme ich morgens und abends Metrocreme und fast täglich Mirvaso, um die Tage einigermaßen zu überstehen. Da die Flushs dieses Frühjahr besonders häufig und sehr stark sind (fast täglich) wurde seit Mitte März zusätzlich Carvedilol-Teva 6,25 mg verordnet. Ansonsten achte ich sehr auf die Triggerfaktoren (führe Tagebuch) und meide sie.
Es gibt nun ein neues Symptom, das mich sehr besorgt und das in etwas zeitgleich mit der Medikation Anfang März begonnen hat. Immer wenn ich in Rücken- oder Seitenlage liege, bekomme ich nach 5-15 Minuten einen sehr starken Flush. Das ganze Gesicht ist dann extrem gerötet (Gesicht und Schläfen pulsieren richtiggehend). Nach dem Aufstehen braucht es ohne Mirvaso 1-2 Stunden, bis ich zur normalen Röte zurückkehre. Ich bin sehr dankbar für einen Ratschlag.

Grüße
Oliver